Makin Junaid Al Shama - andrassy.at

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Makin Junaid al Shama fast 4 Jahre

Makin Junaid AS

(arabisch - starker, junger Kämpfer)


Er war mein erstes eigenes Fohlen, etwas das sich jeder wünscht, aus der eigenen Stute und der Vater ist auch noch bei uns zu Hause!
Leider war uns das so, nicht ganz so vergönnt.


Makin kam irgendwann in der Nacht vom 19. auf den 20. Juni auf die Welt.
Da ich selber genau 14 Tage vorher unsere Kimy auf die Welt brachte, war es mir leider nicht möglich Fohlenwache zu halten. Das hätte warscheinlich einiges vereinfacht - aber gut...


Am Samstag Morgen stand er nun da, im Regen, alleine, nass, mit ein paar kleinen Schrammen
Er war unterkühlt, bekam das so wichtige Kolostrum nicht, der Kreislauf war totel im Keller  - er hatte Blut unterlaufene Augen und geschwollene Beine und zu allem überfluss hatte er auch noch einen Leistenbruch.


Wir versuchten unser möglichstes damit ihn Gabani annahm. Aber sie war wie eine Furie, selbst sediert griff sie das Fohlen immer noch an.


Wir entschlossen uns diese Nacht abzuwarten, ich melkte Gabani ab und wir fütterten ihn alle 30-45 Minuten. Die erste hälfte der Nacht meine Mutter und die zweite Hälfte ich, allerding musste ich einmal nach Hause fahren, da Kimy ja auch hunger hatte. Morgens kam dann Björn wieder mit Kimy, zum 2ten Frühstück.


Am nächsten Tag brachten wir beide in die Klinik.
Dort wurde sein Leistenbruch 2 mal operiert und er musste leider einseitig kastriert werden. Leider bekam er dann auch noch eine schlimme Lungenentzündung, wo wir beten mussten, denn auch die Ärzte waren nicht sehr positiv.
Nach 14 Tagen holten wir die Stute und eine Woche später endlich unser Fohli. Da bekam er dann auch seinen Namen MAKIN JUNAID - starker, junger Kämpfer!


Sein Papi kümmerte sich rührend um ihm, sie fraßen gemeinsam und gingen überall gemeinsam hin. Makin schlief sogar bei seinem Papa in der Box!


Leider bekam er nach 2 Wochen eine Nabelentzündung und gegen diese kämpften wir fast 3 Wochen, davon behielt er sich einen erworbenen Nabelbruch - der allerdings schon operiert und verheilt ist



Von August bist Februar verlief alles ohne Probleme. Er entwickelte sich prächtig und das er ein Flaschenkind war, kannt man ihm nicht an!


Am 1. Februar wurde dann sein Nabelbruch operiert und anschließend hatte er 4 Wochen Boxenruhe - der Alptraum begann von vorne


Die ersten 14 Tage waren noch ganz ok, dann rastete der Kleine total aus, er fing zu schlagen und beissen an und wollte nur noch raus.
Nach einer weiteren Woche bekam er ein riesen Ödem, das brach dann auf und war voller Eiter. 14 Tage lang spülten wir und es kamen immer wieder Fäden mit raus, die sein Körper leider nicht abtransportieren konnte und deshalb die Entzündnung!


Mittlerweile sah er schon aus wie ein Muli...mager, ohne muskeln aber er war ein Teufel!


Dann endlich kam der Tag an dem er wieder raus dufte! GOTT SEI DANK


Eine Woche nach dem er wieder raus durfte, lahmte er so extrem das er nicht mehr traben wollte und auf 3 Beinen galoppierte... Das linke Knie war sehr geschwollen!
Zuerst warteten wir, und versuchten es mit Schmerz- und Entzündungshemmenden Mitteln in den Griff zu bekommen.


Wurde nichts - wieder ab in die Klinik.
Er hatte einen Chip, durch ein Trauma (nehme an er ist an der Boxentür entlang geschrammt) und dadurch leider einen massiven Knorpelschaden und ein schiefes Becken.


Er sollte wieder 3 Woche stehen und danach mit Schrittarbeit beginnen (haha).
Er rastete total aus,biss und schlug und quitschte schon wenn man seine Box betrat. Auch anbinden ging nicht, da riss er einen Führstick nach dem anderen ab und dann flüchtete er nach nicht ganz 14 Tagen über die Heuraufe in die Freiheit.
Meine Tierärztin und ich beschlossen ihn draußen zu lassen und zu hoffen, dass alles gut ging...


Natürlich hat er sich bei seiner Flucht auch noch die Sehnen am selben Fuß beleidigt...




Mittleriweile geht er lahmfrei und hat auch seinen Entwicklungsdefizit aufgeholt. Er entwickelt jetzt endlich wieder Schwung in den Gängen und hat seine lauffreude wieder gefunden. Auch das Becken ist wieder in Ordnung (vielen Dank an unsere Ostheopatin - siehe Links)


Er ist extrem selbstbewusst und aufsässig Menschen gegenüber und kaum zu bändigen... bei seinen Pferdekumpanen ist er jetzt genau so - selbst seinen Papa rennt er um, wenn er im Weg steht.


Ansonsten ist er sehr zugänglich, aufmerksam und extrem lernfähig, es gibt kaum etwas vor dem er sich fürchtet. Er muss alles und jeden anknabbern und zum spielen auffordern!
Er hat die wunderschöne Halsung und den Kopf seines Papis und auch seine Grundgangarten sind atemberaubend!


Im Herbst 2013 begann seine Ausbildung und wie nicht anders zu erwarten hatte er mit den ersten Kontakten mit Sattel und Reiter, kein Problem.




Makin fast 4 Jahre alt

Abstammung



                                           Mersuch XXII


                         Mersuch XXII 196


                                           624 Dahoman XXXI-71


Makin Junaid Al Shama                            


                                           El Kalu-29 (Gazal)


                        Gabani Al Shama


                                          Gamira (Koheilan)




geboren am 20. Juni 2009 in Österreich


Farbe: Brauner mit weißem Stern + Schnippe, vorne rechts und hinten links weiße Socken


Stockmaß: z.Z. 157cm (11.06.2013)


3. Platz 1 jährige Hengste Europachampionat 2010 Stadl Paura
8. Platz Warmblut-Freispringchampionat 2013
(von 17. gestarteten Pferden darunter 15 Wb`s)
7,8 Vermögen - 8,5 Manier und Technik - 8,0 Leistungsbereitschaft GESAMT 7,66


Freispringchampionat 2013

 

Shagya Araber Al Shama

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